Hamburg, 09.02.2009: Der neue Honda Insight soll den Hybrid für die breite Masse zugänglich machen. Keine kapriziöse Technik und keine horrenden Preise lautet das Motto der Japaner.
Technisch basiert der Insight in weiten Teilen auf dem aktuellen Honda Jazz. Der Kleine spendet neben dem Fahrwerk auch Bremsen und Lenkung. Herz des Hybrid-Systems ist ein 1.3 Liter Vierzylinder mit 88 PS, der von einem 14 PS Elektromotor unterstützt wird und seine Kraft per stufenlosem Getriebe auf die Räder überträgt.
Für die Energiespeicherung sind Nickel-Metallhybrid-Batterien verantwortlich auf die Honda acht Jahre Garantie gibt. Der Insight soll damit nur 4,4 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen was 101 Gramm CO2 pro Kilometer entspricht.
Damit diese Werte noch etwas verbessert werden können legt die Honda-eigene Tuningdivision Mugen jetzt ein umfassendes Aerodynamikpaket für den kleinen Hybrid nach.
Front, Schweller und Heckbereich werden komplett umgestaltet und diverse Anbauteile sollen den Luftwiderstand und die Autriebswerte des Insight verbessern.
Angefangen an der Front mit einem Spoiler der neben den Nebelscheinwerfern auch Tagfahrleuchten beherbergt und die Luft geschickt unter das Auto leitet und die Verwirbelungen um die Radhäuser verringern soll.
Unter dem Auto sorgt ein glatter Unterboden für gute Strömung und am Heck nimmt ein Diffusor die Luft auf. Sogar der neue Endschalldämpfer trägt eine strömungsgünstige Form und sorgt so nicht nur für gute Töne, sondern auch für guten Abtrieb.
Der neue Heckspoiler verbessert den Anpressdruck und wird von einem Dachspoiler optimal angeströmt. Auch die Seitenschweller kanalisieren die Luft besser und sorgen für weniger Verwirbelung.
Gerade in Kombination mit der Tieferlegung und neuen Leichtmetallfelgen wirkt sich diese Verbesserung rund um die Räder aus.
Die Preise stehen noch nicht fest, jedoch kann man sich angesichts des geringen Grundpreises des Insight (unter 20.000 EUR) sicher das ein oder andere Goodie aus dem Mugen-Programm gönnen. Und wer kann schon von sich behaupten, dass sein Tuning ausschließlich dem Verbrauch zu Gute kommt?
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