Ford Hot Rod für die SEMA 2009



Hamburg, 30.10.2009: Nichts geht über Hubraum – außer noch mehr Hubraum. Vor allem bei US-Musclcars und in der Hot Rod-Szene dürfte diese Weisheit bis heute Bestand haben. Kein geringerer als der Vater des Mustang – der Autobauer Ford – will nun auf der weltgrößten Tuningmesse SEMA in Las Vegas eine Lanze für hubraum-schwächere Motoren brechen. Damit die Einsatzmöglichkeiten moderner, aufgeladener V6-Motoren noch nachdrücklicher vor Augen geführt werden können, baut Ford zusammen mit Detroit Street Rods seinen neuen, doppelt aufgeladenen 3,5-Liter-V6 EcoBoost in einen 1934er Hot Rod. Mit einer Leistung von 400 PS und 540 Newtonmetern Drehmoment soll der „kleine“ V6 laut Ford die Leistungsausbeute eines Fünfliter-V8 haben. Mit dem knackigen Hot Rod will Ford außerdem zeigen „dass es eine Koexistenz zwischen Horsepower und Green Power“ geben kann. Immerhin gäbe es beim EcoBoost-Motor die gleiche Leistung eines größeren Motors bei 20 Prozent weniger Verbrauch. Dass schont nicht nur die Umwelt, sondern verzeiht unter finanziellen Gesichtspunkten auch gelegentliche Sprintattacken und Rennstreckenausflüge deutlich nachsichtiger (An. der Red.).

Etwas weniger kräftig, nämlich mit nur 355 PS, kommt der neue 3,5-Liter-V6 EcoBoost demnächst in den neuen Ford-Modellen Taurus SHO und Flex sowie beim Lincoln MKS und Lincoln MKT zum Einsatz. Ob auch europäische Modelle in den Genuss des kraftvollen Aggregats kommen, oder ob für unsere Märkte lediglich die angekündigten EcoBoost-Motoren mit 2,0 und 1,4 Litern Hubraum vorgesehen sind, lies Ford offen.

 

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