Pagani Zonda F: Inboard über die Nordschleife



Hamburg, 02.07.2009: In gerade einmal 7:24,44 min. ist die Nordschleife zu umrunden. Und dass in einem Serienwagen mit Straßenzulassung. Kommen Sie mit und begleiten Sie den deutschen Rennfahrer Marc Basseng am Steuer eines 650 PS starken Pagani Zonda F Clubsport durch die grüne Hölle.


Zum Zonda F Clubsport:
Gerade im Vergleich zur italienischen Konkurrenz aus Maranello zeigt der Pagani wozu eine kleine Manufaktur fähig ist. Keine F1-Ingenieurs-Manpower, kein Raumfahrt-Rechenleistung, sondern einfach ein von Grund auf sportlich gezeichnetes Chassis, gepaart mit konsequent durchdachten Details und italienischem Chic.

Der Zonda gilt nicht nur deshalb seit jeher als Ikone unter den Supersportlern. Kein Anderer kommt ihm in Anmut und Grazie gleich, kein anderer zeigt im Innenraum abgesteppten Wildlederfußraum, kein anderer leistet sich verspielte Luftausströmer oder ein Glaspanoramadach. Nur der Pagani – und dennoch ist er der Schnellste.

Warum? Wie kann ein solch kleiner Betrieb den großen der Branche in die Suppe spucken? Einfach zu beantworten ist diese Frage nicht. Vielleicht liegt es an der Konstanz von Firmengründer Horacio Pagani. Seit 1999 baut er seinen Zonda und von Serie C, über S zu F wurde sein Meisterwerk immer ein Stück besser, ein bisschen vollkommener.

Das F steht übrigens für Fangio, denn der in Italien lebende Argentinier Pagani war ein Freund des legendären F1-Weltmeister Juan-Manuel Fangio. Pagani wollte, dass sein Zonda das Initial seines Freundes erst in seiner letzten Ausbaustufe trägt, erst dann – so ist es überliefert – war er es wert an die vollkommenen Fahrkünste seines verstorbenen Freundes zu erinnern.

Was macht den F so Vollkommen? Sein appetitlich angerichteter 7,3-Liter-AMG-V12 mit 650 PS und 780 Newtonmetern ist sicher ein Prachtstück für sich, doch im Zonda ist er nur Teil eines Ganzen. Erst im Zusammenspiel mit der piekfein verarbeiteten Sichtcarbon-Karosserie, dem Pushrod-Fahrwerk und den Keramikbremsen kann der Pagani zum „F“angio werden.

Zu haben war der Zonda F Clubsport übrigens für knapp 600.000 Euro, die 25 gebauten Exemplare sind trotzdem in Windeseile verkauft gewesen.

 

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